Satzungsänderung 2021 - Gegenüberstellung von Alt- und Neufassung
 
Legende:
   - schwarz: wörtlich unverändert in alter und neuer Version
   - schwarz durchgestrichen: wortgleich an anderer Stelle der neuen Satzung/Geschäftsordnung aufgenommen
   - schwarz unterstrichen: wortgleich aus anderer Stelle der alten Satzung übernommen
   - rot durchgestrichen: in neuer Fassung ersatzlos gestrichen
   - rot unterstrichen: in neuer Fassung neu aufgenommen
 
Kapitel Alt Neu Kapitel Anmerkungen
Satzung
Deck-blatt Satzung Musikverein Thüle (MVT) e.V. Satzung Musikverein Thüle 1924 e.V. Deck-blatt Änderung des Vereinsnamens in "Musikverein Thüle 1924 e.V.", da der Verein unter diesem Namen in der Öffentlichkeit bekannt ist und nach Außen auch so auftritt.

„Der Verein kann seinen Namen grundsätzlich frei wählen, dies folgt letztlich aus Art. 9 Abs. 1 GG. (…) Im Übrigen muss der Name zur Kennzeichnung des Vereins geeignet sein.“ Baumann, T. / Sikora, M. (2017): Hand- und Formularbuch des Vereinsrechts, §5 Rn. 12, S. 85.
Beschlossen am 10.02.2017 von der Mitgliederversammlung  Beschlossen von der Mitgliederversammlung am xx.02.2021
Alle Bezeichnungen sind geschlechtsneutral.
1. Name - Sitz
Der Musikverein Thüle (MVT) e. V., die Gemeinschaft musikfreudiger Bürger,  mit Sitz in Salzkotten, Stadtteil Thüle verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. 
Name und Sitz 1.  
Der Verein führt den Namen "Musikverein Thüle 1924 e.V." (nachfolgend kurz "Verein" genannt) und hat seinen Sitz in 33154 Salzkotten-Thüle.  1.1. Neuformulierung / Bezugnahme auf "gemeinnützigen Zweck" des Vereins in Kap. 3.1. der neuen Satzung
Der Verein ist unter der Vereinsregisternummer VR 1128 ins Vereinsregister beim Amtsgericht Paderborn eingetragen.  1.2.  
2. Zweck
Zweck des Vereins ist die Förderung und Ausbildung von instrumentaler Musik. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Pflege der Blasmusik. Die Erreichung dieses Zweckes erfolgt durch:
     a)    Regelmäßige Übungsstunden
     b)    Ausbildung der Jugendlichen
     c)    Durchführung von Konzerten sowie Mitwirkung bei weltlichen Veranstaltungen
Zweck 2. Der Absatz zum Vereinszweck soll inhaltlich vorsichtshalber unverändert bleiben. Lediglich die Nummerierung wird geändert, was nach herrschender Meinung jedoch keine Satzungsänderung i.S.d. §33 Abs. 1 BGB darstellt und gem. Kap. 16.2. der alten Satzung insofern mit Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder beschlossen werden kann.

Zweckänderungen i.S.d. §33 BGB bedürfen der Zustimmung aller (auch der nicht anwesenden) Mitglieder.

Jedoch ist „Die bloße redaktionelle Neufassung der Satzungsvorschrift, die die Zweckangabe enthält, (..) eine Satzungs-, aber keine Zweckänderung“ und kann insofern mit der für eine einfache Satzungsänderung vorgesehenen Mehrheit verabschiedet werden. Vgl. Baumann, T. / Sikora, M. (2017): Hand- und Formularbuch des Vereinsrechts, §6 Rn. 43, S. 162.

Die weitergehenden Vorgaben des §33 Abs. 1 BGB zur Zweckänderung eines Vereins greifen hingegen nur, „(…) wenn sich der Charakter eines Vereins ändert und die bisherige Leitidee des Vereins gegen eine neue ausgetauscht wird. Die Änderung muss so wesentlich sein, dass die Mitgliedschaft einen gänzlich anderen Charakter annimmt und daher von der Beitrittserklärung der einzelnen Mitglieder sachlich nicht mehr gedeckt ist.“ Baumann, T. / Sikora, M. (2017): Hand- und Formularbuch des Vereinsrechts, §6 Rn. 44, S. 162.

Siehe hierzu auch Hau, W. / Poseck, R. (2020): BeckOK BGB zu §33 BGB, Rn. 7-10 /  Palandt, O. (2006): Kommentar zum BGB, §33 BGB, Rn. 3, S. 37-38.
Zweck des Vereins ist die Förderung und Ausbildung von instrumentaler Musik. 2.1.
Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Pflege der Blasmusik.  2.2.
Die Erreichung dieses Zweckes erfolgt durch:
     a)    Regelmäßige Übungsstunden
     b)    Ausbildung der Jugendlichen
     c)    Durchführung von Konzerten sowie Mitwirkung bei weltlichen Veranstaltungen.
2.3.
3. Gundsätze der Tätigkeit Gemeinnützigkeit 3. Änderung der Kapitelbezeichnung.
3.1. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Der Verein mit Sitz in Salzkotten, Stadtteil Thüle, verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. 3.1. Ergänzung des "gemeinnützigen Zwecks" aus Kap. 1 / Ergänzung der Worte "und unmittelbar" sowie "nicht" im Sinne von Anlage 1 der Abgabenordnung.

„Die Satzung „muss“ die in Anlage 1 zu §60 AO (Mustersatzung) bezeichneten Festlegungen enthalten, dh die Mustersatzung muss wortgenau übernommen werden. Eigene Formulierungen sind schädlich. Die Reihenfolge der in der Mustersatzung genannten Paragraphen muss nicht unbedingt eingehalten werden.“ Baumann, T. / Sikora, M. (2017): Hand- und Formularbuch des Vereinsrechts, §14 Rn. 77, S. 565.
3.2. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. 3.2. Anpassung an den Wortlaut der AO.
3.3. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. 3.3. Redaktionelle Anpassung der Vorgaben der AO an die ansonsten verwendete Begrifflichkeit "Verein" statt "Körperschaft.
4. Rechtsgrundlagen Rechtsgrundlagen 4.  
4.1. Rechtsgrundlagen des Musikvereins Thüle (MVT) e.V. sind die Satzungen und Ordnungen, die er zur Durchführung seiner Aufgaben beschließt. Die Ordnungen dürfen nicht im Widerspruch zur Satzung stehen und sind verbindlich für den gesamten Musikverein Thüle (MVT) e.V.  Rechtsgrundlagen des Vereins sind die Satzungen und Ordnungen, die er zur Durchführung seiner Aufgaben beschließt. Die Ordnungen dürfen nicht im Widerspruch zur Satzung stehen und sind verbindlich für den gesamten Verein.  4.1.  
4.2. Die Ordnungen und ihre Änderungen werden von der Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit beschlossen.  Die Ordnungen und ihre Änderungen werden von der Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit beschlossen.  4.2.  
4.3. Die Ordnungen sind nicht Bestandteil der Satzung. Die Ordnungen sind nicht Bestandteil der Satzung. 4.3.  
5. Mitglieder und Mitgliedschaft Mitgliedschaft 5. Umbenennung und Zusammenlegung mit dem Kapitel 6 "Austritt und Ausschluss" der alten Satzung
5.1. Der Musikverein Thüle (MVT) e.V. besteht aus aktiven und passiven Mitgliedern.  Der Verein besteht aus aktiven und passiven Mitgliedern.  5.1.  
5.2. Als Mitglieder können alle Personen aufgenommen werden, die die Zwecke des Vereins anerkennen und fördern.  Als Mitglieder können alle Personen aufgenommen werden, die die Zwecke des Vereins anerkennen und fördern. 5.2.  
5.3. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand bzw. die Mitgliederversammlung. Über den schriftlichen Antrag, der bei Personen unter 18 Jahren durch die/den Erziehungsberechtigten mit unterzeichnet sein muss, entscheidet der Vorstand.  5.3. Anpassung an die gelebte Praxis, dass der Vorstand über die Aufnahme neuer Mitglieder entscheidet und dass der Antrag schriftlich erfolgen muss. Bei Widerspruch Entscheidung durch Mitgliederversammlung gem. Kap. 5.5.
    Mit Aufnahme in den Verein anerkennt das Mitglied diese Satzung und die von der Mitgliederversammlung beschlossenen Ordnungen. 5.4. Neu aufgenommene Passage
6. Austritt und Ausschluss Gegen eine ablehnende Aufnahmeentscheidung des Vorstandes, die nicht begründet sein muss, kann der Antragsteller Einspruch erheben. Über den Einspruch entscheidet die nächste anstehende Mitgliederversammlung endgültig. 5.5. Neu aufgenommene Passage
6.1. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss.  5.6.  
6.2. Der Austritt eines Mitgliedes aus dem Musikverein Thüle (MVT) e.V. kann jederzeit durch Mitteilung an den Vorstand zum folgenden Monatsersten erfolgen. Der Austritt eines Mitgliedes aus dem Verein kann jederzeit durch schriftliche Mitteilung an den Vorstand zum folgenden Monatsersten erfolgen. 5.7. Klarstellung, dass Austritt (zu Beweiszwecken) schriftlich erklärt werden muss
6.3. Bei einem Beitragsrückstand von mehr als 12 Monaten nach dem letzten Beitragszeitraum erlischt die Mitgliedschaft automatisch. Zur Finanzierung seiner Ausgaben kann der Verein einen Mitgliedsbeitrag erheben, dessen Höhe von der Mitgliederversammlung bestimmt wird. Bei einem Beitragsrückstand von mehr als 12 Monaten nach dem letzten Beitragszeitraum erlischt die Mitgliedschaft automatisch. 5.8. Einfügung eines Hinweises zur möglichen Erhebung eines Mitgliedsbeitrags als Verknüpfung zu dessen spezifischer Bestimmung in Kap 7 der neuen Geschäftsordnung.
6.4. Wer gegen die Interessen oder das Ansehen des Vereins verstößt, kann vom Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden. Gegen seine Entscheidung kann die Mitgliederversammlung angerufen werden; diese entscheidet endgültig. Wer gegen die Interessen oder das Ansehen des Vereins verstößt, kann vom Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden. Gegen seine Entscheidung kann die Mitgliederversammlung angerufen werden, die endgültig über den Ausschluss entscheidet. 5.9. lediglich Neuformulierung, keine inhaltliche Veränderung
7. Rechte und Pflichten der Mitglieder     Kapitel ersatzlos gestrichen, da sich die Beitragspflichten bereits aus den Bestimmungen der Satzung sowie Kap. 7 der neuen Geschäftsordnung ergeben, die das Mitglied i.S.d. neu eingeführten Kap. 5.4. mit seinem Eintritt anerkennt
7.1. Die Mitglieder sind berechtigt, an der Mitgliederversammlung teilzunehmen, dort Anträge entsprechend der Satzung und der Ordnungen zu stellen, an Abstimmungen entsprechend mitzuwirken und alle Veranstaltungen des Musikvereins Thüle (MVT) e.V. zu besuchen.    
7.2. Alle Mitglieder sind verpflichtet, Beiträge in Höhe der in der Finanz- und Beitragsordnung festgelegten Sätze zu entrichten. Die Beträge sind Bringbeträge bzw. Bringschulden.    
8. Ehrenmitglieder     Bestimmungen zu Ehrenmitgliedern gehen in Kap. 6 der neuen Geschäftsordnung auf
8.1. Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können durch die Mitgliederversammlung zum Ehrenvorsitzenden oder zu Ehrenmitgliedern  ernannt werden.     Bestimmungen zu Ehrenmitgliedern gehen in Kap. 6 der neuen Geschäftsordnung auf
8.2. Der Ehrenvorsitzende kann auf Einladung mit beratender Stimme an Vorstandssitzungen teilnehmen.     Anpassung an gelebte Praxis. Muss nicht in Satzung oder GO  geregelt werden
8.3. Der Ehrenvorsitzende und die Ehrenmitglieder sind zu den Mitgliederversammlungen einzuladen und sind den Mitgliedern gleichzustellen.     Gestrichen. Da Ehrenmitglieder auch Mitglieder sind, ergibt sich deren Recht auf Teilnahme an der Mitgliederversammlung bereits aus der Satzung
8.4. Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.     Bestimmungen zu Ehrenmitgliedern gehen in Kap. 6 der neuen Geschäftsordnung auf
9. Organe Organe
Organe des Vereins sind
  - Die Mitgliederversammlung und
  - Der Vorstand
6.  
9.1. Die Mitgliederversammlung  
9.2. Der Vorstand  
9.3. Die Spielerversammlung Anpassung, da die Spielerversmamlung kein Veriensorgan i.S.d. BGB ist
10. Mitgliederversammlung Mitgliederversammlung 7.  
10.1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Musikverein Thüle (MVT) e.V. Sie bestimmt die Richtlinien des Musikvereins Thüle (MVT) e.V., nimmt Berichte des Vorstandes und der Prüfer entgegen, erteilt Entlastung, beschließt den Haushaltsplan, genehmigt die Jahresgewinn- und Verlustrechnung, setzt die Mitgliederbeiträge fest, tätigt die Wahlen und beschließt über Änderungen der Satzung und der Ordnungen und anderer vorliegender Anträge. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie bestimmt Satzung und Ordnungen des Vereins, nimmt Berichte des Vorstandes und der Prüfer entgegen, erteilt dem Vorstand Entlastung, genehmigt  die Einnahmen-Überschuss-Rechnung, setzt die Mitgliederbeiträge fest, tätigt die Wahlen und beschließt über Änderungen der Satzung und der Ordnungen und anderer vorliegender Anträge. 7.1. Anpassung an die gelebte Praxis (u.a. EÜR statt GuV, Satzung und Ordnungen statt Richtlinien, etc.)
10.2. Es gibt ordentliche und außerordentliche Mitgliederversammlungen. Sie bestehen aus den Mitgliedern des Musikvereins Thüle (MVT) e.V. Es gibt ordentliche und außerordentliche Mitgliederversammlungen. Sie bestehen aus den Mitgliedern des Vereins. 7.2.  
10.3. Die ordentliche Mitgliederversammlung wird jährlich einmal im Vereins-/ Proberaum oder im Vereinslokal Lohre, Thüle abgehalten. Sie wird durch schriftliche Benachrichtigung mindestens 14 Tage vorher in der örtlichen Presse bekannt gegeben. Die ordentliche Mitgliederversammlung wird jährlich einmal abgehalten. 7.3. Streichung des Versammlungsortes, damit größere Versammlungen auch woanders abgehalten werden können (z.B. Bürgerhaus) / Regelung zur Einberufung von Versammlungen werden nun in Kap. 7.5. der neuen Satzung geregelt

„Der Versammlungsort muss nicht zwingend in der Satzung angegeben werden.“ Baumann, T. / Sikora, M. (2017): Hand- und Formularbuch des Vereinsrechts, §5 Rn. 175, S. 127 mit Verweis auch auf §7 Rn. 92. Siehe hierzu auch Hau, W. / Poseck, R. (2020): BeckOK BGB zu §32 BGB, Rn. 14.
    Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss entweder auf Beschluss des Vorstandes oder auf Antrag eines Drittels der Mitglieder stattfinden. 7.4. Wörtliche Übernahme der Bestimmungen aus Kap. 10.6. der alten Satzung
    Mitgliederversammlungen  werden vom Vorstand mit einer Frist von mindestens 14 Tagen  und unter Bekanntgabe der Tagesordnung  durch öffentlichen Aushang im Schaukasten am Probenraum oder durch Einladung in Textform (Brief, Fax, E-Mail) bekannt gegeben. Unabhängig von dieser förmlichen Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt eine informative Bekanntmachung in der örtlichen Presse.  7.5. Übernahme aus Kap. 10.3. der alten Satzung und Änderung. In der Vergangenheit war es oftmals problematisch, dass die örtliche Presse die Versammlungsankündigungen nicht zeitnah bzw. wörtlich veröffentlicht hat. Um die Formanforderungen der Satzung gewährleisten zu können, sollen die Form- und Fristvorgaben der Einberufung geändert werden.

1. Einfügung der Vorgaben zur Beifügung der Tagesordnung
"Die Tagesordnung ist gem. §32 Abs. 1 S.2 BGB mit der Einladung bekannt zu geben, wobei die Gegenstände der Beschlussfassung sowie deren Reihenfolge (...) festgesetzt werden. Die Tagesordnung muss (..) daher so konkret gefasst sein, dass die Vereinsmitglieder Umfang und Tragweite der einzelnen Tagesordnungspunkte einordnen und auf dieser Grundlage entscheiden können, ob sie an der Mitgliederversammlung teilnehmen wollen. Ob ein Tagesordnungspunkt konkret genug bezeichnet ist, kann nur anhand der jeweiligen Umstände des Einzelfalls beurteilt werden. Erforderlich ist jedenfalls die kurze, stichwortartige Benennung des Beschlussgegenstandes. Dagegen ist es nicht erforderlich, den ganzen Antrag wörtlich wiederzugeben oder weitere Einzelheiten zu benennen. (...) Zusätzlich zur Bekanntgabe der Tagesordnung hat das Einberufungsorgan den Mitgliedern für bestimmte komplexe Beschlussgegenstände weitre Unterlagen vorab zur Verfügung zu stellen. Dies muss jedoch nicht innerhalb der Einberufungsfrist erfolgen, aber so rechtzeitig vor der Versammlung, dass eine sachgerechte Vorbereitung (...) möglich ist." Baumann, T. / Sikora, M. (2017): Hand- und Formularbuch des Vereinsrechts, §5 Rn. 166 u. 171, S. 125-126. Siehe hierzu auch Hau, W. / Poseck, R. (2020): BeckOK BGB zu §32 BGB, Rn. 15-17 / Palandt, O. (2006): Kommentar zum BGB, §32 BGB, Rn. 4, S. 36.

2. Einführung alternativer Formen der Einladung
"Das Vereinsrecht enthält keine Vorschrift, in welcher Form die Mitgliederversammlung einzuberufen ist. Daher kann die Satzung die Form der Einladung (..) grundsätzlich frei wählen (...). Alternative Einladungsmöglichkeiten (...) zulässig, wenn durch diese Gestaltung den Mitgliedern nicht die Möglichkeit der Kenntnisnahme erschwert wird (...)." Baumann, T. / Sikora, M. (2017): Hand- und Formularbuch des Vereinsrechts, §7 Rn. 75 u. 75a, S. 188. Siehe hierzu auch Hau, W. / Poseck, R. (2020): BeckOK BGB zu §32 BGB, Rn. 11-12 / Palandt, O. (2006): Kommentar zum BGB, §32 BGB, Rn. 3, S. 36.
10.4. Anträge müssen schriftlich mit Begründung spätestens 2 Wochen vor Tagungstermin beim Vorstand eingereicht sein. Der Vorstand lässt eine Zusammenstellung der Anträge spätestens eine Woche vor der Tagung den Mitgliedern zugehen. Zusätzliche Anträge können durch Versammlungsbeschluss zu Versammlungsbeginn in die Tagesordnung aufgenommen werden. Anträge müssen schriftlich mit Begründung spätestens 21 Tage vor Tagungstermin beim Vorstand eingereicht sein. Zusätzliche Anträge können durch Versammlungsbeschluss zu Versammlungsbeginn in die Tagesordnung aufgenommen werden. Antragsberechtigt sind die Mitglieder und der Vorstand. 7.6. Bislang müssen Anträge für die Mitgliederversammlung mindestens 2 Wochen eingereicht werden. Nun soll hierfür eine Frist von 21 Tagen eingesetzt werden, damit der Vorstand noch ausreichend Zeit hat, die Anträge noch in die der Einberufung beigefügte Tagesordnung mit aufzunehmen. Der Termin der Mitgliederversmammlung wird bereits im Dorfkalender von Thüle weit im Voraus bekanntgegeben und ist daher öffentlich bekannt.
10.5. Antragsberechtigt sind die Mitglieder und der Vorstand.     Wörtlich übernommen in Kap. 7.6. der neuen Satzung
10.6. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss entweder auf Beschluss des Vorstandes oder auf Antrag eines Drittels der Mitglieder stattfinden.     Wörtliche Übernahme dieser Regelung in Kap. 7.4. der neuen Satzung
10.7. Die Frist für die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung kann im Dringlichkeitsfall auf zwei Wochen verkürzt werden. In diesem Falle verkürzt sich auch die Frist für die Stellung von Anträgen auf eine Woche.     Bestimmungen ersatzlos gestrichen, da sowohl ordentliche als auch außerordentliche Versammlungen mit einer Frist von mindestens 14 Tagen einzuberufen sind. Insofern ist diese Bestimmung überflüssig.

"Das Gesetz schweigt zur Einladungsfrist. (...) Trifft die Satzung keine ausdrückliche Bestimmung, so gilt die Einberufungsfrist sowohl für die außerordentliche als auch für die ordentliche Mitgliederversammlung. (...), §7 Rn. 60, S. 183.
10.8. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn die ordnungsgemäße Einladung durch die anwesenden Mitglieder festgestellt und bestätigt ist.  Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, im Verhinderungsfall von dessen Stellvertreter oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Sie  ist beschlussfähig, wenn die ordnungsgemäße Einladung durch die anwesenden Mitglieder festgestellt und bestätigt ist.  7.7. Neuaufnahme eines klarstellenden Hinweises zur Verammlungsleitung. Ansonsten wörtlich übernommen.
10.9. Über jede Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, in der die Beschlüsse wörtlich zu protokollieren sind. Die Niederschrift wird vom Vorsitzenden und einem Mitglied unterzeichnet.     Klarstellunng, dass Protokoll vom Protokollführer zu unterzeichnen ist sowie vom Vorsitzenden. Ansonsten wörtliche Übernahme in Kap. 7.13. der neuen Satzung.
    Abstimmungen und Wahlen werden grundsätzlich offen durchgeführt. Eine geheime Abstimmung erfolgt dann, wenn dies von mindestens der Hälfte der anwesenden Mitglieder verlangt wird. In diesem Fall ist vor Durchführung der geheimen Abstimmung ein Wahlleiter im offenen Verfahren und mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder zu bestimmen, der die geheime Wahl durchführt. 7.8. Änderung der Vorgaben aus Kap. 16.1. der alten Fassung. Nun offene Wahlen als Standard vorgesehen anstatt schriftliche und geheime Wahl in Kap. 6.1. der alten Satzung.

„Die Mitgliederversammlung kann grundsätzlich die Abstimmungsform frei festlegen, sofern in der Satzung nichts Abweichendes geregelt ist. (…) Weder Abstimmungen noch Wahlen verlangen eine geheime Abstimmung.“ Baumann, T. / Sikora, M. (2017): Hand- und Formularbuch des Vereinsrechts, §5 Rn. 198, S. 134. Siehe hierzu auch Hau, W. / Poseck, R. (2020): BeckOK BGB zu §32 BGB, Rn. 25 / Palandt, O. (2006): Kommentar zum BGB, §32 BGB, Rn. 7, S. 36.
    Abwesende können gewählt werden, sofern diese vorher ihre Bereitschaft zur Übernahme des Amts schriftlich gegenüber dem Vorstand erklärt haben. 7.9.  
    Beschlüsse werden grundsätzlich mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Stimmenenthaltungen werden nicht mitgezählt. Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung. 7.10. Redaktionelle Anpassung. Ansonsten wörtlich übernommen aus Kap. 16.1. der alten Fassung
    Beschlüsse über Satzungsänderungen bedürfen der Zweidrittel-,  der Beschluss über die Auflösung des Vereins der Dreiviertelmehrheit der abgegebenen Stimmen. 7.11. Übernahme aus Kap. 16.2. der alten Satzung
    Beschlüsse über die Änderung des Vereinszwecks bedürfen der Zustimmung aller Mitglieder des Vereins. 7.12. Neuaufnahme dieses klarstellenden Hinweises, da nach §33 BGB für eine Zweckänderung eine Zustimmung aller (auch der nicht anwesenden) Mitglieder notwendig ist. 
    Über jede Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, in der die Beschlüsse wörtlich zu protokollieren sind. Die Niederschrift wird vom Protokollführer und dem Vorsitzenden unterzeichnet. 7.13. Klarstellunng, dass Protokoll vom Protokollführer zu unterzeichnen ist sowie vom Vorsitzenden. Ansonsten wörtliche Übernahme aus Kap. 10.9. der alten Satzung.
11. Spielerversammlung     Übernahme der Regelungen in Kap. 5 der neuen Geschäftsordnung
11.1. Die Spielerversammlung wird vom Vorsitzenden, auf Antrag des Dirigenten oder auf Antrag des Vorstandes einberufen. Der Vorsitzende leitet die Spielersitzung.     Übernahme der Regelungen in Kap. 5.1 der neuen Geschäftsordnung
11.2. Die Musikerversammlung berät und beschließt Probleme für die Kapelle, die von Bedeutung und Wichtigkeit sein können, insbesondere Besetzung und Stimmenverteilung innerhalb der Gruppe.      Übernahme der Regelungen in Kap. 5.2 der neuen Geschäftsordnung
12. Vorstand Vorstand 8.  
12.1. Der Vorstand erfüllt die Aufgaben des Musikvereins Thüle (MVT) e.V. im Rahmen der Satzung und der Ordnungen sowie der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Er ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Vorstandmitglieder anwesend sind.  Der Vorstand erfüllt die Aufgaben des Vereins im Rahmen der Satzung und der Ordnungen sowie der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Er ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend ist.  8.1.  
12.2. Dem Vorstand obliegen Beratungen und Beschlussfassungen über die Angelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung, soweit sie nicht der Mitgliederversammlung vorbehalten sind. Dem Vorstand obliegen Beratungen und Beschlussfassungen über die Angelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung, soweit sie nicht der Mitgliederversammlung vorbehalten sind.  8.2.  
12.3. Der Gesamtvorstand setzt sich zusammen aus: Der Gesamtvorstand setzt sich zusammen aus dem geschäftsführenden Vorstand sowie den weiteren in der Geschäftsordnung des Vereins benannten Vorstandsmitgliedern. 8.3. Vereinfachte Darstellung mit Hinweis auf die Benennung der weiteren Vorstandsmitglieder in Kap. 3 der neuen Geschäftsordnung und Kap. 7.7 der neuen Satzung sowie Kap. 5.1. der neuen Geschäftsordnung.
12.3.1. dem Vorsitzenden,      
12.3.2. dem stellv. Vorsitzenden,      
12.3.3. dem Geschäftsführer,      
12.3.4. dem  stellv. Geschäftsführer (Chronist),      
12.3.5. dem Kassierer,      
12.3.6. dem stellv. Kassierer,      
12.3.7. dem Kapellmeister,       
12.3.8. dem stellv. Kapellmeister.      
12.2.9. dem Abteilungsleiter       
  Der geschäftsführende Vorstand im Sinne des § 26 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) besteht aus dem  Vorsitzenden, dem Geschäftsführer und dem Kassierer. Der Musikverein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Vorstandsmitglieder vertreten. Der geschäftsführende Vorstand im Sinne des § 26 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) besteht aus dem Vorsitzenden, dem Geschäftsführer und dem Kassierer. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Vorstandsmitglieder vertreten. 8.4.  
12.4. Der Vorsitzende des Musikvereins Thüle (MVT) e.V.  beruft die Sitzungen des Vorstandes, der aktiven Musiker und die Mitgliederversammlungen ein und leitet sie. Im Verhinderungsfalle vertritt ihn der stellv. Vorsitzende.     Ersatzlos gestrichen, da Vorgaben aufgehen in Kap. 3 der neuen Geschäftsordnung
12.5. Der Vorsitzende oder sein Stellvertreter hat Sitz und Stimme in allen Gremien des Musikvereins Thüle (MVT) e.V.     Ersatzlos gestrichen, da sich dieses Recht bereits aus den Vorgaben der Satzung sowie der gesetzlichen Vertretungsrechts des geschäftsführenden Vorstandes ergibt
12.6. Der Vorstand wird für die Dauer von 4 Jahren gewählt. Der Vorstand wird für die Dauer von 4 Jahren  gewählt und bleibt bis zur satzungsgemäßen Bestellung des nächsten Vorstandes im Amt. 8.5. Aufnahme einer klarstellenden Übergangsbestimmung für den Altvorstand.
    Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vorzeitig aus, so hat in der nächsten anstehenden Mitgliederversammlung eine Nachwahl zu erfolgen. Der Vorstand ist berechtigt, bis zur Nachwahl einem Vereins- oder Vorstandsmitglied kommissarisch die Aufgabe des ausgeschiedenen Vorstandsmitglieds zu übertragen. 8.6. Klarstellende Neueinführung dieser Bestimmung
13. Ausschüsse      
13.1. Der Vorstand oder die Mitgliederversammlung kann für besondere Aufgaben Ausschüsse einsetzen, denen grundsätzlich nicht mehr als 7 Personen angehören sollen. Der Vorsitzende soll Mitglied des Ausschusses sein. Die Beschlüsse der Ausschüsse bedürfen, soweit nichts anderes bestimmt wird, der Bestätigung durch den Vorstand.     Übernahme dieser Regelung in Kap. 3.5. der neuen Geschäftsordnung / Anpassung an gelebte Praxis, dass Aussschüsse lediglich vom Vorstand und nicht von der Mitgliederversammlung eingesetzt werden können.
14. Wirtschaftsführung Wirtschaftsführung 9.  
    Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. 9.1. Herausstellung dieses Punktes aus Kap. 14.1. der alten Satzung
14.1. Für jedes Geschäftsjahr sind ein Haushaltsvoranschlag und die Jahresrechnung aufzustellen, die der Mitgliederversammlung vorzulegen sind. Als Geschäftsjahr gilt das Kalenderjahr. Für jedes Geschäftsjahr ist eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung aufzustellen, die der Mitgliederversammlung vorzulegen ist.  9.2. Anpassung an gelebte Praxis (keine formelle Haushaltsplanung und EÜR statt Jahresrechnung). Definition des Geschäftsjahres nun in Kap. 9.1. der neuen Satzung.
    Die Mitgliederversammlung wählt zur Rechnungs- und Kassenprüfung zwei Prüfer. Wiederwahl ist zulässig, jedoch mit der Maßgabe, dass bei jeder Wahl ein Prüfer ausscheidet.  9.3. Übernahme dieser Bestimmungen aus Kap. 15 der alten Satzung
    Die für zwei Jahre gewählten Kassenprüfer haben die Kassengeschäfte des Vereins nach Ablauf eines Kalenderjahres zu prüfen und hierfür einen Prüfungsbericht abzugeben. Aufgrund eines Vorstandsbeschlusses oder eines Beschlusses der Mitgliederversammlung kann auch außerhalb der jährlichen Prüfungstätigkeit eine weitere Kassenprüfung aus begründetem Anlass vorgenommen werden. 9.4. Klarstellende Neueinführung dieser Bestimmung
14.2. Für die Erfüllung der Aufgaben des Musikvereins Thüle (MVT) e.V. werden nach Beschluss der Mitgliederversammlung Beiträge von den Mitgliedern erhoben. Für die Erfüllung der Aufgaben des Vereins werden nach Beschluss der Mitgliederversammlung Beiträge von den Mitgliedern erhoben. 9.5.  
14.3. Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. 9.6.  
14.4. Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.  9.7.  
15. Rechnungs- und Kassenprüfung
Die Mitgliederversammlung wählt zur Rechnungs- und Kassenprüfung 2 Prüfer. Wiederwahl ist zulässig, jedoch mit der Maßgabe, dass bei jeder Wahl ein Prüfer ausscheidet.
    Übernahme dieser Bestimmungen in Kap. 9.3. der neuen Satzung
16. Abstimmung und Wahlen      
16.1. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Stimmenenthaltungen werden nicht mitgezählt. Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung.     im Wesentlichen wörtliche Übernahme in Kap. 7.10. der neuen Fassung
16.2. Beschlüsse über Satzungsänderungen sowie Entscheidungen gem. Ziffer 6.4 bedürfen der Zweidrittel-, der Beschluss über die Auflösung des Musikvereins Thüle (MVT) e.V. bedarf der Dreiviertelmehrheit der abgegebenen Stimmen.     im Wesentlichen wörtliche Übernahme in Kap. 7.11. der neuen Fassung, jedoch ohne Hinweis auf Zustimmung der Mitgliedsversammlung zum Mitgliedsausschluss (insofern kann dieser nun mit einfacher Mehrheit nach Kap. 7.10. getroffen werden)
16.3. Wahlen sind grundsätzlich schriftlich und geheim. Wird für ein Amt nur eine Person vorgeschlagen und ist diese bereit, das Amt zu übernehmen, so wird die Wahl durch offene Abstimmung mit Handzeichen vorgenommen, wenn nicht geheime Wahl beantragt wird. Abwesende können gewählt werden, sofern sie vorher ihre Bereitschaft, das Amt anzunehmen, schriftlich erklärt haben.     Vorgaben gelöscht und neu gefasst in Kap. 7.8. der neuen Satzung.

17. Medien und Internet     Ausgliederung der Vorgaben zum Datenschutz in Kap. 11 der neuen Geschäftsordnung sowie Anpassung der datenschutzrechtlchen Vorgaben an die DSGVO.
17.1. Mit dem Beitritt einer Person im Musikverein werden der Name, der Vorname, die Anschrift, das Geburtsdatum, das Eintrittsdatum und die Bankverbindung aufgenommen. Diese Informationen werden in den vereinseigenen EDV-Systemen des Kassierers und der Geschäftsführer gespeichert. Die personenbezogenen Daten werden durch organisatorische Maßnahmen vor der Kenntnisnahme Dritter geschützt. Sonstige Informationen und Informationen über Nichtmitglieder werden von dem Verein grundsätzlich nur intern verarbeitet, sofern sie zur Förderung des Vereinszweckes nützlich sind (z.B. Speicherung von Telefon- und Faxnummern einzelner Mitglieder) und keine Anhaltspunkte bestehen, dass die betroffene Person ein schutzwürdiges Interesse hat, das der Verarbeitung entgegensteht.    
17.2. Der Musikverein informiert die Tagespresse sowie die lokalen Zeitungen und Zeitschriften über Lehrgangsergebnisse und besondere Ereignisse (Versammlungen, Auszeichnungen, Musikfeste u.ä.). Diese Informationen werden zusätzlich auf Plakaten und der Internetseite in Text- und Bildform veröffentlicht. Das einzelne Mitglied kann jederzeit gegenüber dem Vorstand dieser Veröffentlichung widersprechen. Im Falle des Widerspruchs unterbleiben in Bezug auf das widersprechende Mitglied weitere Veröffentlichungen. Personenbezogene Daten werden von der Internetseite entfernt. Personenbezogene Daten, die der Wahrnehmung der satzungsgemäßen Aufgaben (z.B. Chronik) im Verein dienen, werden jedoch weiterhin verarbeitet und veröffentlicht.    
17.3. Der Vorstand macht besondere Ereignisse des Vereinslebens in Informationszeitschriften bekannt. Das einzelne Mitglied kann zu seinen personenbezogenen Angaben jederzeit gegenüber dem Vorstand einer solchen Veröffentlichung widersprechen. Im Falle des Widerspruchs unterbleibt im Bezug auf das widersprechende Mitglied eine weitere Veröffentlichung, mit Ausnahme von Ergebnissen aus Musikwettbewerben. Mitgliederverzeichnisse werden nur an Vorstandsmitglieder und sonstige Mitglieder ausgehändigt, die im Verein eine besondere Funktion ausüben, welche die Kenntnis der Mitgliedsdaten erfordert. Macht ein sonstiges Mitglied geltend, dass es die Mitgliederliste zur Wahrnehmung seiner satzungsgemäßen Aufgaben benötigt, händigt der Vorstand die Liste nur gegen die schriftliche Versicherung aus, dass die Adressen nicht zu anderen Zwecken verwendet werden.    
17.4. Beim Austritt werden die Daten des Mitgliedes aus der Mitgliederliste gelöscht. Der Musikverein speichert jedoch bei verdienstvollen Mitgliedern die Daten des Mitglieds zur Führung seiner Vereinschronik. Personenbezogene Daten des austretenden Mitgliedes, die die Kassenverwaltung betreffen, werden gemäß den steuergesetzlichen Bestimmungen aufbewahrt.    
17.5. Als Mitglied im Volksmusikerbund NRW, Kreismusikerbund Paderborn e.V. ist der Musikverein verpflichtet, seine Mitglieder an den Kreismusikerbund zu melden, dieser gibt die Daten an den Volksmusikerbund NRW e.V. weiter. Verarbeitet werden dabei Name, Vorname, Geburtsdatum und Eintrittsdatum im Verein. Diese dienen dem Nachweis für Versicherung, für Statistiken sowie von Ehrungen und Auszeichnungen durch den/die Dachverbände. Dieser Einwilligung in die Datenverarbeitung durch den Dachverband kann durch schriftlichen Antrag an den Vorstand des Musikvereins jederzeit widersprochen werden. Im Falle des Widerspruchs kann der/die Widersprechende an möglichen Wettbewerben nicht teilnehmen und die Ehrungen und Auszeichnungen der Dachverbände nicht erhalten. Im Mitgliederverwaltungssystem der Dachverbände werden diese personenbezogenen Daten des widersprechenden Mitgliedes durch den Musikverein als anonymisiert gekennzeichnet.     Wörtlich übernommen in Kap. 11.4. der neuen Geschäftsordnung
18. Abteilungen      
18.1. Für die Gründung einer Vereinsabteilung ist die Bestätigung durch die Mitgliederversammlung erforderlich.     Bestimmungen gehen auf in Kap. 4 der neuen Geschäftsordnung
18.2. Jede Abteilung des Vereins wird von einem/einer Abteilungsleiter/in geleitet.      
18.3. Abteilungsleiter und Ausschussmitglieder werden auf längstens zwei Jahre von den Abteilungen in einer Abteilungsversammlung gewählt und in der Mitgliederversammlung bestätigt und bleiben bis zur Neuwahl im Amt.      
18.4. Jede Abteilung regelt die Angelegenheiten und Aufgaben des internen Geschäftsbetriebes selbständig. Die Abteilungen sind dabei an die Satzung des Hauptvereins und die Beschlüsse des Vorstandes und der Mitgliederversammlung gebunden.      
18.5. Die Abteilungen bestreiten ihren finanziellen Aufwand nach den jeweils zugewiesenen Mitteln. Die Abteilungen haben ein eigenes Kassenrecht, die Abteilungskassen unterliegen der uneingeschränkten Prüfung durch die gewählten Kassenprüfer des Vereins.      
18.6. Die Kassenführung der Abteilung ist Bestandteil der Kassenführung des Hauptvereins.      
18.7. Das Recht Spendenquittungen auszustellen liegt ausschließlich beim Hauptverein.      
18.8. Bei grob fahrlässigen Verhalten gegen die Satzungen des Musikverein Thüle (MVT) e.V. kann der geschäftsführende Vorstand die Abteilung auflösen.      
19. Auflösung Auflösung 10.  
19.1. Die Auflösung des Musikvereins Thüle (MVT) e.V. kann nur durch Beschluss einer eigens zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung erfolgen. Die Einladung zu dieser Versammlung hat mindestens vier Wochen vor dem Termin an jedes Mitglied postalisch oder durch Mitteilungsbescheinigung zu erfolgen. Die Einladung muss den Antrag auf Auflösung mit Begründungen enthalten. Die Auflösung des Vereins kann nur durch Beschluss einer eigens zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung erfolgen. Die Einladung zu dieser Versammlung hat mindestens vier Wochen vor dem Termin zu erfolgen. Die Einladung muss den Antrag auf Auflösung mit Begründungen enthalten. 10.1. Löschung der Einladungsform. Damit Einladung wie zu einer sonstigen Versammlung i.S.d. Kap. 7.5. der neuen Satzung

"Das Gesetz schweigt zur Einladungsfrist. (...) Trifft die Satzung keine ausdrückliche Bestimmung, so gilt die Einberufungsfrist sowohl für die außerordentliche als auch für die ordentliche Mitgliederversammlung. (...) Hat der Verein keine Einladungsfrist in der Satzung festgelegt, so ist die Einberufung so vorzunehmen, dass der Schutzzweck der Einberufungsfrist gewahrt ist. Dies ist nach den Umständen des Einzelfalls zu beurteilen.(...) Vereine mit ausschließlich ortsansässigen Mitgliedern sollten eine Einberufungsfrist von mindestens einer Woche einhalten, überregional tätige Vereine (...) dagegen mindestens eine Frist von vier Wochen." Baumann, T. / Sikora, M. (2017): Hand- und Formularbuch des Vereinsrechts, §7 Rn. 59-62, S. 183-184.
19.2. Die Mitgliederversammlung zwecks Auflösung des Vereins ist beschlussfähig, wenn mindestens zweidrittel der eingeschriebenen Vereinsmitglieder anwesend sind. Wird eine Beschlussfähigkeit nicht erreicht, so ist innerhalb einer Frist von 14 Tagen zu einer neuen Mitgliederversammlung einzuladen, welche ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig ist.     Zur Vereinfachung der Vorgaben Löschung des kompletten Absatzes, da Mehrheitsverhältnisse für die Auflösung des Vereins bereits in 7.11 der neuen Satzung geregelt.
19.3. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Salzkotten, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke im Ortsteil Thüle zu verwenden hat. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Salzkotten, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke im Ortsteil Thüle zu verwenden hat.  10.2. Vorgaben bleiben unberührt im Sinne der Vorgaben der AO.
„Die Satzung „muss“ die in Anlage 1 zu §60 AO (Mustersatzung) bezeichneten Festlegungen enthalten, dh die Mustersatzung muss wortgenau übernommen werden. Eigene Formulierungen sind schädlich. Die Reihenfolge der in der Mustersatzung genannten Paragraphen muss nicht unbedingt eingehalten werden.“ Baumann, T. / Sikora, M. (2017): Hand- und Formularbuch des Vereinsrechts, §14 Rn. 77, S. 565.
Unter-schriften Vorstehende Satzung wurde in der Mitgliederversammlung vom 10.02.2017 beschlossen [Unterschrift aller Mitglieder des erweiterten Vorstands] Vorstehende Satzung wurde in der Mitgliederversammlung vom 23.10.2021 beschlossen und unterzeichnet vom geschäftsführenden Vorstand. Unter-schriften Die neue Satzung muss lediglich vom geschäftsführenden Vorstand i.S.d. §26 BGB unterzeichnet werden (Vorsitzender, Geschäftsführer, Kassierer) / i.S.v. Kap. 8.4. der neuen Satzung rein rechtlich sogar nur von zwei Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstandes.  Lt. "Hand- und Formularbuch des Vereinsrechts" (2017), SS. 137-138 müsste die Satzung rein rechtlich gar nicht unterschrieben werden. Macht aber zur Beweissicherung Sinn.
  Geschäftsordnung    
    Geschäftsordnung Musikverein Thüle 1924 e.V. Deck-blatt Neueinführung der Geschäftsordnung
    Beschlossen von der Mitgliederversammlung am xx.xx.2021.
Alle Bezeichnungen sind geschlechtsneutral.
    Zweck
Die Geschäftsordnung des Vorstandes beinhaltet Regelungen zur operativen Geschäftsführung des Musikvereins.
1.  
    Grundsätze der Geschäftsführung 2.  
    Die Geschäftsführung erfolgt durch den geschäftsführenden Vorstand, bestehend aus Vorsitzendem, Geschäftsführer und Kassierer. 2.1.  
    Unterstützt wird der geschäftsführende Vorstand durch die weiteren Mitglieder des Vorstandes. 2.2.  
    Der Vorsitzende beruft die Vorstandssitzungen ein und leitet diese. 2.3.  
    Abstimmungen des Vorstandes werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. 2.4.  
    Die Vorstandsarbeit erfolgt ehrenamtlich und unentgeltlich. 2.5.  
    Aufgabenverteilung im Vorstand 3.  
    Grundsätzlich erfüllen die Mitglieder des Vorstands ihre Aufgaben in gemeinschaftlicher Verantwortung und unterstützen sich dabei gegenseitig. 3.1.  
    Unabhängig von seiner Gesamtverantwortung ergeben sich die primären Zuständigkeiten der Vorstandsmitglieder wie folgt:
  - Vorsitzender:                   Repräsentation des Vereins bei externen Veranstaltungen,
                                                       Koordination des Vorstands, Einberufung und Leitung von
                                                       Mitgliederversammlungen, Vorstands- und Spielersitzungen,
                                                       Koordination von Ehrungen, Weiterentwicklung des Vereins,
                                                       Koordination der Jugendarbeit
  - Stv. Vorsitzender:         Unterstützung des Vorsitzenden bei dessen Aufgaben, insb.
                                                       als Koordinator für die Jugendarbeit (z.B. Führung der
                                                       Instrumentenliste, Einsichtnahme in  
                                                       Unbedenklichkeitsbescheinigungen der Jugendbetreuer, etc.)
  - Geschäftsführer:           Führung der operativen Geschäfte (Vertragsverhandlungen,
                                                       Terminplanung inkl. Annahme von Auftritten, Notartermine, etc.)
  - Stv. Geschäftsführer:  Unterstützung des Geschäftsführers bei dessen Aufgaben,insb. 
                                                        als Schriftführer (z.B. Führung von Vereinschronik, Homepage
                                                       und Mitgliederliste, Ausbildungs- und Leihverträgen (Instrumente,
                                                        Uniformen, etc.), Zeitungsanzeigen, Änderungen von Satzungs-
                                                        und Geschäftsordnung, Geburtstags-, Beerdigungs- und
                                                        Weihnachtsgrüße)
  - Kassierer:                           Buchführung, Rechnungsstellung, Beitragseinzug,
                                                        Jahresabschlusserstellung, Steuerwesen / Abstimmung mit dem
                                                        Steuerberater
  - Stv. Kassierer:                  Unterstützung des Kassierers bei dessen Aufgaben,  insb. als
                                                        Getränkewart
  - Kapellmeister:                Musikalische Leitung der Kapelle und des Jugendorchesters bei
                                                        Auftritten und bei Proben, Abstimmung mit dem Dirigenten,
                                                        Auswahl und Führung der Noten
  - Stv. Kapellmeister:       Unterstützung des Geschäftsführers bei dessen Aufgaben
3.2. Klarstellende Neuaufnahme der grundsätzlichen Zuständigkeitsregelungen / im Gegensatz zur bisherigen Satzung sind Abteilungsleiter keine Mitgleider der erweiterten Geschäftsführung. Diese können gm. Tz. 3.4 GO jedoch an der Vorstandssitzung teilnehmen.
    Abweichend von vorgenannter Aufgabenverteilung kann der Vorstand auch eine anderweitige Zuständigkeitsverteilung festlegen. 3.3.  
    Zur Wahrnehmung seiner Aufgaben kann der Vorstand bestimmte Aufgaben auch an separate Warte (Jugendwarte, Notenwarte, Probenraumwarte, etc.) übertragen, die er nach eigenem Ermessen bestimmen kann. Die ernannten Warte sowie die Abteilungsleiter können vom Vorstand zu den Vorstandssitzungen eingeladen werden. 3.4.  
    Der Vorstand kann für besondere Aufgaben Ausschüsse einsetzen, denen grundsätzlich nicht mehr als 7 Personen angehören sollen. Der Vorsitzende soll Mitglied des Ausschusses sein. Die Beschlüsse der Ausschüsse bedürfen, soweit nichts anderes bestimmt wird, der Bestätigung durch den Vorstand. 3.5. Übernahme dieser Regelung aus Kap. 12.1 der alten Satzung / Anpassung an gelebte Praxis, dass Aussschüsse lediglich vom Vorstand und nicht von der Mitgliederversammlung eingesetzt werden können.
    Abteilungen 4. Übernahme der Regelungen aus Kap. 18 der alten Satzung
    Der Verein kann verschiedene Abteilungen gründen. 4.1. Klarstellende Neueinführung dieser Bestimmung
    Für die Gründung einer Vereinsabteilung ist die Bestätigung durch die Mitgliederversammlung erforderlich. 4.2.  
    Jede Abteilung des Vereins wird von einem/einer Abteilungsleiter/in geleitet. 4.3.  
    Abteilungsleiter werden auf längstens zwei Jahre von den Abteilungen in einer Abteilungsversammlung gewählt und in der Mitgliederversammlung bestätigt und bleiben bis zur Neuwahl im Amt. 4.4.  
    Jede Abteilung regelt die Angelegenheiten und Aufgaben des internen Geschäftsbetriebes selbständig. Die Abteilungen sind dabei an die Satzung des Hauptvereins und die Beschlüsse des Vorstandes und der Mitgliederversammlung gebunden. 4.5.  
    Die Abteilungen bestreiten ihren finanziellen Aufwand nach den jeweils zugewiesenen Mitteln. Die Abteilungen haben ein eigenes Kassenrecht, die Abteilungskassen unterliegen der uneingeschränkten Prüfung durch die gewählten Kassenprüfer des Vereins. 4.6.  
    Die Kassenführung der Abteilung ist Bestandteil der Kassenführung des Hauptvereins. 4.7.  
    Das Recht Spendenquittungen auszustellen liegt ausschließlich beim Hauptverein. 4.8.  
    Bei grob fahrlässigem Verhalten gegen die Satzungen des Vereins kann der geschäftsführende Vorstand die Abteilung auflösen. 4.9.  
    Spielerversammlung 5. Übernommen aus Kap. 11 der alten Satzung
    Eine Spielerversammlung aller aktiven Mitglieder kann vom Vorsitzenden, auf Antrag des Dirigenten oder auf Antrag des Vorstandes einberufen werden. Der Vorsitzende leitet die Spielersitzung. 5.1. Übernommen aus Kap. 11.1 der alten Satzung.
    Die Spielerversammlung berät und beschließt Probleme für die Kapelle, die von Bedeutung und Wichtigkeit sein können, insbesondere Besetzung und Stimmenverteilung innerhalb der Gruppe.  5.2. Übernommen aus Kap. 11.2 der alten Satzung.
    Ehrenmitglieder 6. Wortgleich übernommen aus Kap. 8 der alten Satzung (einige Teile jedoch gestrichen)
    Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können durch die Mitgliederversammlung zum Ehrenvorsitzenden oder zu Ehrenmitgliedern  ernannt werden.  6.1. Wortgleich übernommen aus Kap. 8 der alten Satzung 
    Ehrenmitglieder sind beitragsfrei. 6.2. Wortgleich übernommen aus Kap. 8 der alten Satzung 
    Mitgliedsbeitrag 7. Neu eingefügte Bestimmungen
    Der jährliche Mitgliedsbeitrag des Musikvereins beträgt 12 EUR pro Jahr und wird im Regelfall vom Kassierer im Lastschriftverfahren eingezogen. 7.1. Neu eingefügte Bestimmungen
    Das entsprechende Lastschriftmandat sowie die zugehörigen Bankdaten sind dem Verein zusammen mit dem Mitgliedsantrag zur Verfügung zu stellen. 7.2. Neu eingefügte Bestimmungen
      Materialbereitstellung 8. Neu eingefügte Bestimmungen
      Auf Antrag eines aktiven Musikers wird diesem ein mittelklassiges Standardinstrument sowie das entsprechende Zubehör kostenlos zur Verfügung gestellt, sofern die Bereitstellung den berechtigten Interessen des Vereins nicht widerspricht. 8.1. Neu eingefügte Bestimmungen
      Aktiven Musikern in Ausbildung kann darüber hinaus eine Vereinsuniform kostenlos zur Verfügung gestellt werden. 8.2. Neu eingefügte Bestimmungen
      Im Gegensatz zu vorgenannten Bestimmungen kann im Einzelfall auch eine anderweitige Regelung getroffen werden. Über die spezifische Ausgestaltung der Materialbereitstellung entscheidet der Vorstand nach Maßgabe des Vereinsinteresses im eigenen Ermessen. 8.3. Neu eingefügte Bestimmungen
      Sofern den Musikern seitens des Vereins Instrumente, Zubehörteile und/oder Uniformen bereitgestellt werden, wird hierüber ein entsprechender Leihvertrag geschlossen. 8.4.   Neu eingefügte Bestimmungen
    Musikausbildung 9. Neu eingefügte Bestimmungen
    Eine wesentliche Aufgabe des Musikvereins besteht in der Ausbildung neuer Musiker.  9.1. Neu eingefügte Bestimmungen
    Die Koordination der Musikausbildung erfolgt hierbei im Allgemeinen durch den Musikverein. Hierzu wird sowohl ein Ausbildungsvertrag mit dem Musikschüler geschlossen als auch ein Ausbildungsvertrag mit dem Musiklehrer. 9.2. Neu eingefügte Bestimmungen
    Jugendarbeit 10. Neu eingefügte Bestimmungen zur Umsetzung jugendschutzrechtlicher Vorschriften
    Eine wesentliche Aufgabe des Musikvereins besteht in der Förderung der jugendlichen Musikschüler. 10.1. Neu eingefügte Bestimmungen zur Umsetzung jugendschutzrechtlicher Vorschriften
    Hierzu kann ein Jugendorchester gebildet werden, in dem die jugendlichen Musikschüler das Zusammenspiel in einem Orchester erlernen. 10.2. Neu eingefügte Bestimmungen zur Umsetzung jugendschutzrechtlicher Vorschriften
    Darüber hinaus können auch weitere Gruppenaktivitäten (Gemeinschaftsabende, Ausflüge, etc.) durchgeführt werden. 10.3. Neu eingefügte Bestimmungen zur Umsetzung jugendschutzrechtlicher Vorschriften
    Auf Basis einer entsprechenden Vereinbarung mit dem Kreisjugendamt hat der Musikverein gem. §72a Abs. 4 SGB VIII sicherzustellen, dass der Musikverein als ein Träger der freien Jugendhilfe nur neben- oder ehrenamtliche Personen beschäftigt, die strafrechtlich im Sinne des §72a SGB VIII nicht in Erscheinung getreten sind. In Abhängigkeit von Art, Dauer und Intensität des Kontakts dieser Person zu Minderjährigen hat sich der Musikverein spätestens drei Monate nach Beginn der Tätigkeit sowie in regelmäßigen Abständen von maximal 5 Jahren durch Einsichtnahme in das erweiterte Führungszeugnis bzw. die darauf basierende Unbedenklichkeitsbescheinigung der zuständigen Kommunalverwaltung hiervon zu überzeugen. Die Einsichtnahme ist vom Verein mit dem Datum seiner Vorlage zu dokumentieren, welche spätestens drei Monate nach Beendigung der Tätigkeit zu löschen ist. 10.4. Neu eingefügte Bestimmungen zur Umsetzung jugendschutzrechtlicher Vorschriften
Informationen zur Sache sowie zur Vereinbarung mit dem Kreis Paderborn sind unter folgendem Link abrufbar:

https://www.kreis-paderborn.de/kreis_paderborn/buergerservice/amtsverzeichnis/aemter/51-jugendamt/jugend-bildung-freizeit/72a.php
    Aus diesem Grund wird mit den Ausbildern jugendlicher Musikschüler eine entsprechende Vereinbarung zur Vorlage der notwendigen Unterlagen vereinbart. Im Gegensatz zur Musikausbildung findet bei der weiteren Jugendarbeit (z.B. Jugendorchester) kein individueller Kontakt mit Jugendlichen statt, sodass kein tiefergehendes Abhängigkeitsverhältnis von den Jugendlichen zu erwarten ist.  Für die sonstige Jugendarbeit wird von den Beteiligten (z.B. Dirigent des Jugendorchesters) insofern auf eine Einsichtnahme in die Unbedenklichkeitsbescheinigung verzichtet. 10.5. Neu eingefügte Bestimmungen zur Umsetzung jugendschutzrechtlicher Vorschriften
    Datenschutz 11. Ausgliederung der Vorgaben zum Datenschutz aus Kap. 17 der alten Satzung sowie Anpassung der datenschutzrechtlchen Vorgaben an die DSGVO.
    Mit dem Beitritt eines Mitglieds nimmt der Verein personenbezogene Daten auf. Diese Informationen werden in dem vereinseigenen EDV-System gespeichert. Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt in Einklang mit den im BDSG bzw. der DSGVO festgelegten Vorschriften .   11.1.
    Die personenbezogenen Daten werden dabei durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen vor der Kenntnisnahme Dritter geschützt. Sonstige Informationen zu den Mitgliedern und Informationen über Nichtmitglieder werden vom Verein grundsätzlich nur verarbeitet oder genutzt, wenn sie zur Förderung des Vereinszweckes nützlich sind und keine Anhaltspunkte bestehen, dass die betroffene Person ein schutzwürdiges Interesse hat, das der Verarbeitung oder Nutzung entgegensteht.  11.2.
   
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt dabei nur nach deren vorheriger Genehmigung im Rahmen der Unterzeichnung von Verträgen sowie des Mitgliedsantrags für die nachfolgend aufgeführten Zwecke .


11.3.
    Als Mitglied im Volksmusikerbund NRW, Kreismusikerbund Paderborn e.V. ist der Musikverein verpflichtet, seine Mitglieder an den Kreismusikerbund zu melden, dieser gibt die Daten an den Volksmusikerbund NRW e.V. weiter. Verarbeitet werden dabei Name, Vorname, Geburtsdatum und Eintrittsdatum im Verein. Diese dienen dem Nachweis für Versicherung, für Statistiken sowie von Ehrungen und Auszeichnungen durch den/die Dachverbände. Dieser Einwilligung in die Datenverarbeitung durch den Dachverband kann durch schriftlichen Antrag an den Vorstand des Musikvereins jederzeit widersprochen werden. Im Falle des Widerspruchs kann der/die Widersprechende an möglichen Wettbewerben nicht teilnehmen und die Ehrungen und Auszeichnungen der Dachverbände nicht erhalten. Im Mitgliederverwaltungssystem der Dachverbände werden diese personenbezogenen Daten des widersprechenden Mitgliedes durch den Musikverein als anonymisiert gekennzeichnet. 11.4. Wörtlich übernommen aus Kap. 17.5. der alten Satzung
    Für die Darlegung der datenschutzrechtlichen Themen beim Betrieb der Vereinshomepage wird auf der Vereinshomepage  eine separate Datenschutzerklärung  veröffentlicht. 11.5. Ausgliederung der Vorgaben zum Datenschutz aus Kap. 17 der alten Satzung sowie Anpassung der datenschutzrechtlchen Vorgaben an die DSGVO.
    Nach Rücknahme der Einwilligung zur Verarbeitung personenbezogener Daten sowie beim Austritt eines Mitglieds wird der Verein die gespeicherten Daten unverzüglich löschen, solange dem keine gesetzlichen Vorgaben entgegenstehen. Sämtliche Daten des austretenden Mitglieds, die die Kassenverwaltung betreffen, werden gemäß der steuergesetzlichen Bestimmungen bis zu zehn Jahren ab der schriftlichen Bestätigung des Austritts durch den Vorstand aufbewahrt. 11.6.
    Den Organen des Vereins, allen Mitarbeitern oder sonst für den Verein Tätigen ist es untersagt, personenbezogene Daten unbefugt zu anderen als den zur jeweiligen Aufgabenerfüllung gehörenden Zweck zu verarbeiten, bekannt zu geben, Dritten zugänglich zu machen oder sonst zu nutzen. Diese Pflicht besteht auch über das Ausscheiden der oben genannten Personen aus dem Verein hinaus. 11.7.
    Mitgliederverzeichnisse werden nur an Vorstandsmitglieder und sonstige Mitglieder ausgehändigt, die im Verein eine besondere Funktion ausüben, welche die Kenntnis der Mitgliedsdaten erfordert. Macht ein sonstiges Mitglied geltend, dass es die Mitgliederliste zur Wahrnehmung seiner satzungsgemäßen Aufgaben benötigt, händigt der Vorstand die Liste nur gegen die schriftliche Versicherung aus, dass die Adressen nicht zu anderen Zwecken verwendet werden. 11.8.
    Aufgrund seiner beschränkten Datenverarbeitungsaktivitäten (u.a. weniger als 20 Personen mit persönlichen Daten im Kontakt, keine ständige Beschäftigung mit der automatisierten Datenverarbeitung, keine Verarbeitung besonders sensibler Daten i.S.d. Art 9 und 10 DSGVO) ist der Musikverein nicht zur Stellung eines formellen Datenschutzbeauftragten i.S.d. §38 Abs. 1 BDSG i.V.m. Art. 37 DSGVO verpflichtet. Ein formeller Datenschutzbeauftragter wird daher nicht bestimmt . 11.9.
    Ehrungen 12. Klarstellende Neueinführung dieser Bestimmungen auf Basis der gelebten Praxis
    Für 10-, 25-, 40-, 50-, 60- und 75-jährige aktive Mitgliedschaft verleiht der Musikverein eine Anstecknadel sowie eine Urkunde. 12.1.
    Für 10-, 25-, 40-, 50-, 60- und 75-jährige passive Mitgliedschaft verleiht der Musikverein eine Anstecknadel sowie eine Urkunde. 12.2.
    Für eine mehr als 30-jährige aktive Mitgliedschaft verleiht der Musikverein einen Verdienstorden. Die Verleihung dieser Verdienstorden erfolgt rückwirkend im fünfjährigen Turnus, der ab dem Gründungsjahr 1924 ermittelt wird. 12.3.
    Für die Ermittlung der aktiven Vereinszugehörigkeit werden die Zeiten der Jugendausbildung mitgerechnet. Unterbrechungen der aktiven Mitgliedschaft von kumuliert weniger als 5 Jahren sind für die Ermittlung der Dauer einer aktiven Mitgliedschaft unschädlich. 12.4.
    Unabhängig von den vereinseigenen Auszeichnungen kann der Vorstand des Musikvereins verdiente Mitglieder für Auszeichnungen durch andere Organisationen (Vereine, Verbände, Kommunen, etc.) nach eigenem Ermessen vorschlagen. 12.5.
    Abweichungen von den vorgenannten Regelungen können vom Vorstand im Einzelfall vorgenommen werden. 12.6.
    Beerdigungen 13. Klarstellende Neueinführung dieser Bestimmungen auf Basis der gelebten Praxis
    An Beerdigungen von Vereinsmitgliedern nimmt der Musikverein grundsätzlich mit einer Abordnung teil. 13.1.
    An Beerdigungen aktiver Mitglieder oder passiver Mitglieder, die mindestens bis zur Vollendung ihres 60. Lebensjahres aktiv tätig waren, beteiligt sich der Musikverein auf Wunsch der Angehörigen darüber hinaus auch musikalisch an der Beerdigung. 13.2.
    Im Einzelfall kann vom Vorstand eine abweichende Vorgehensweise von der zuvor beschriebenen Regelung beschlossen werden. 13.3.
    Vorstehende Geschäftsordnung wurde in der Mitgliederversammlung vom 23.10.2021 beschlossen und unterzeichnet vom geschäftsführenden Vorstand. Unter-schriften Lt. "Hand- und Formularbuch des Vereinsrechts" (2017), SS. 137-138 müsste die Satzung rein rechtlich gar nicht unterschrieben werden. Macht aber zur Beweissicherung Sinn.